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Kreis Emmendingen - Landkreis Emmendingen

19. Feb 2024 - 17:10 Uhr

Landratsamt Emmendingen: In der Natur beginnt die Brut- und Setzzeit der heimischen Tierwelt - Beim Wandern, Joggen und Radeln sollte Rücksicht auf Tiere genommen werden


Mit dem Frühling beginnt für viele Tiere die Phase der Fortpflanzung und Jungenaufzucht, auch Brut- und Setzzeit genannt. Da der Anbruch des Frühlings und der damit einhergehende Anstieg der Temperaturen auch vermehrt Menschen ins Freie lockt, bittet die Untere Jagdbehörde des Landratsamts Emmendingen, beim Wandern, Joggen und Radeln Rücksicht auf die Tiere zu nehmen. Spaziergänger mit Hunden sind dazu aufgerufen, diese an der Leine zu führen. Schon das spielerische Interesse eines Hundes an einem Jungtier könnte für dieses den Tod bedeuten, da die Muttertiere ihren Nachwuchs nach solchen Begegnungen oft nicht mehr annehmen. Auch Freizeitsportler und Erholungssuchende, die durch Wiesen, Felder oder Gebüsch streifen, können ähnliche Auswirkungen haben. Das Eindringen von Menschen in den Lebensraum der Tiere führt dazu, dass Elterntiere flüchten und dabei viel Energie und Zeit verbrauchen, die ihnen dann für Nahrungssuche und Familienpflege fehlt. Im Gegensatz dazu verteidigen Wildschweine ihre Frischlinge und können zum Angriff übergehen, was für Menschen und Hunde lebensgefährlich sein kann.

Die Untere Jagdbehörde fordert die Bevölkerung dazu auf, im Wald, auf Feldern und Wiesen auf den markierten Wegen zu bleiben, während der Brut- und Setzzeit der Wildtiere keine spontanen Aktionen abseits dieser Wege zu unternehmen und auf Freizeitaktivitäten in der Dämmerung oder bei Nacht mit künstlichen Lichtquellen in Feld und Wald zu verzichten. Gerade in der Abenddämmerung werden viele Wildtiere aktiv, und manche benötigen die Dunkelheit der Nacht, um entspannt zu fressen und ungefährdet zu wandern. Begegnet man Wildtieren, sollte man sich langsam aus dem Störungsbereich zurückziehen, möglichst unauffällig verhalten und nur aus der Deckung heraus beobachten. Gefundene Jungtiere sollten grundsätzlich nicht berührt werden, da die Eltern aufgrund des menschlichen Geruchs ihre Jungen eventuell ablehnen könnten. Die wenigsten Jungtiere, die man allein vorfindet, sind von den Elterntieren verlassen worden. So legt zum Beispiel die Reh-Geiß ihre Kitze ins hohe Gras ab und verlässt sie für eine gewisse Zeit, um selbst nährstoffreiche Nahrung aufzunehmen, dass sie die Kitze säugen kann.

Für Rückfragen und weitergehende Informationen steht die Untere Jagdbehörde bzw. die Wildtierbeauftragten des Landratsamt Emmendingen zur Verfügung.

- Alex Schulz a.schulz@landkreis-emmendingen.de 07822 300160 oder 0175 2233113
- Reinhard Müller r.mueller@landkreis-emmendingen.de 07641 4519451 oder 0172 7405699


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