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Kreis Emmendingen - Landkreis Emmendingen

12. Feb 2026 - 16:53 Uhr

Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke zwischen Reute und Emmendingen-Wasser abgeschlossen - Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße 5141 ist ab sofort wieder ohne Umleitung nutzbar

Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke zwischen Reute und Emmendingen-Wasser abgeschlossen.
Die neue Brücke schwebt ein.

Foto: Landratsamt Emmendingen
Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke zwischen Reute und Emmendingen-Wasser abgeschlossen.
Die neue Brücke schwebt ein.

Foto: Landratsamt Emmendingen
Der Geh- und Radweg entlang der K 5141 zwischen Oberreute und Wasser ist ab sofort wieder ohne Umleitung nutzbar. Die zuvor gesperrte Brücke auf Höhe des Sportgeländes des SC Reute wurde heute erfolgreich ausgetauscht. Hintergrund der Sperrung war das Ergebnis einer vom Straßenbauamt des Landratsamts Emmendingen veranlassten Bauwerksprüfung: Dabei war festgestellt worden, dass die Standsicherheit und Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war. Aus Sicherheitsgründen wurde der Weg damals umgehend gesperrt und über einen asphaltierten Wirtschaftsweg umgeleitet.

Mit dem nun erfolgten Ersatzneubau ist die Verbindung wieder hergestellt. Die neue 3,1 Tonnen schwere Brücke wurde vorgefertigt und vor Ort präzise eingesetzt. Um Kosten und Bauzeit zu reduzieren, konnten die bestehenden Fundamente weiter genutzt werden. Ein wesentlicher Unterschied zur bisherigen Konstruktion ist die Materialwahl: Während die alte Brücke aus Holz bestand, sind die tragenden Elemente der neuen Brücke aus Stahl gefertigt. Dies erhöht die Dauerhaftigkeit, die Tragfähigkeit und die Sicherheit für die Nutzenden.

Die neue Brücke verfügt über eine Gesamtlänge von 9,03 Metern und eine Stützweite von 8,73 Metern. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt 2,50 Meter, wodurch Begegnungen von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden komfortabel möglich sind. Zum zusätzlichen Schutz des Radverkehrs wurde die Geländerhöhe auf 1,30 Meter ausgeführt. Die Brücke ist für eine Belastung von 5 kN/m² (ca. 500 kg pro m²) ausgelegt und damit für den Personen- und Radverkehr sowie für Dienstfahrzeuge geeignet. Die Auftragssumme für den Ersatzneubau beläuft sich auf 70.000 Euro brutto.

Holzgeländer an anderer Stelle wurde ersetzt:
Im weiteren Streckenverlauf des Geh- und Radwegs Richtung Wasser hat das Straßenbauamt diese Woche auch noch ein Holzgeländer, welches als Absturzsicherung für den Geh- und Radweg über die Brücke dient, die über die B3 führt, ersetzt. Das alte Holzgeländer war nicht mehr standfest und war zum Teil in sich zusammengebrochen. Der neue Teil des Geländers ist 165 Meter lang und 1,30 Meter hoch.

(Presseinfo: Landratsamt Emmendingen, 12.02.2026)

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