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Kreis Emmendingen - Riegel

11. Sep 2018 - 17:20 Uhr

Bis 18. November: "Andrea Berthel und Aisaku Suzuki – Meer und mehr" - Neue Ausstellung in der Galerie Messmer

16. September bis 18. November: "Andrea Berthel und Aisaku Suzuki – Meer und mehr"
Aisaku Suzuki, Fliegende Form, Steinzeug und Kupfer-Kobald-Glasur, 50 x 33 x 16 cm 

Foto: messmer foundation
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Aisaku Suzukis abstrakte Skulpturen bestechen durch ihre einzigartigen, harmonischen Formen. Statt auf Symmetrie und Gleichmäßigkeit liegt der Fokus des 1932 in Japan geborenen Künstlers auf den Verformungen seiner meist aus Porzellan oder Steinzeugton hergestellten Plastiken. Erst durch diese dynamischen, spontanen Asymmetrien entsteht eine Lebendigkeit und Leichtigkeit, die den Betrachter unweigerlich in seinen Bann zieht.

Seine Liebe zur Keramik entwickelt Suzuki im Laufe einer traditionellen Töpferlehre welche er 1958, nach seinem Studium der französischen Sprache und Literatur, in Kyoto beginnt. Seither lässt ihn die Faszination für abstrakte Formen und Glasuren nicht mehr los und er ist bis heute in seinem Atelier aktiv künstlerisch tätig. Gerade seine zahlreichen Studienreisen in Europa beeinflussen seine Arbeit, da erst hier sein Interesse an weder brauchbaren noch funktionalen Formen geweckt wurde. Ebenso spielt die japanische Ästhetik eine tragende Rolle in der Entwicklung seines Stils. Denn symmetrische Darstellungsweisen werden in der japanischen Kultur meist als etwas Statisches und Künstliches empfunden.

Zentral ist für Aisaku Suzuki gerade das Zusammenspiel von Formen, Farben und Oberflächen, die sich mit wechselnder Lichtintensität und Perspektive immer wieder von Neuem entdecken lassen. Seine Begeisterung für die abstrakte Form begründet er dadurch, dass „[…] sie eine völlig neue Gestaltung ist, die ihre Eigendynamik hat und mit der konkreten Welt nichts zu tun hat.“

Andrea Berthel, 1958 in Chile geboren, setzt sich besonders mit dem Hyper-Realismus sowie Surrealismus auseinander. Zentral in ihren Werken ist die Beschäftigung mit Themen in philosophischem und zeitkritischem Kontext. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Anglistik in Heidelberg und Stuttgart beschäftig sie sich intensiv mit der Kunst des Trompe-l’Œils und der Illusionsmalerei. Von 1996 bis 2016 ist sie als Wandmalerin tätig.

Meist ist es der Mensch, der in den Arbeiten von Andrea Berthel im Vordergrund steht und der von der Künstlerin oft in hyperrealistischer Manier dargestellt wird. Sie sieht und malt Dinge, die ein Fotograf nicht festzuhalten vermag. Ab 2006 sind jedoch vor allem meditative Meerszenerien Gegenstand ihrer Werke, die sich durch stimmungsvolle
Reflexionen und Spiegelungen auszeichnen. Die Landschaften sind rein fiktive Ansichten und lassen dem Betrachter so Raum zum Träumen und Assoziieren.

Inspirationen für ihre meist in Mischtechnik ausgeführten Werke sammelt die Künstlerin auf Reisen, aus Büchern oder aus ihrem privaten Umfeld. In ihren Werken verarbeitet sie persönliche Erfahrungen und Eindrücke. Oft sind es Randfiguren einer Gesellschaft, ausgeschlossene Menschen, denen Andrea Berthel mit ihren Werken „Gehör“ verleiht.

In der Ausstellung erwartet den Betrachter ein harmonisches Zusammenspiel der stimmungsvollen Gemälde von Andrea Berthel mit den minimalistischen Skulpturen von Aisaku Suzuki.

Vernissage: 16.09.2018, 11:00 Uhr.

Besucherinformation:
Öffnungszeiten: Di – So, 10 – 17 Uhr
Kontakt: Juliane Platzeck
www.galerie-messmer.de
info@galerie-messmer.de
Tel + 49 (0) 7642 920 162 0.

(Presseinfo: Galerie Messmer, 04.09.2018)

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