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Breisgau-Hochschwarzwald - Staufen

6. Aug 2020 - 12:34 Uhr 11. September: Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zu Exkursion ins „Obstparadies“ nach Staufen ein.
Obstparadies Staufen.

Foto: Regierungspräsidium Freiburg
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11. September: Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zu Exkursion ins „Obstparadies“ nach Staufen ein - Veranstaltung mit Eleonora Zickenheiner - Anmeldung erforderlich

Zu einer Exkursion in das „Obstparadies“ Staufen von Johannes Geng lädt das Biosphärengebiet Schwarzwald in Zusammenarbeit mit der Obstexpertin Eleonore Zickenheiner am Freitag, 11. September, ein. Die Exkursion ist Teil des vom Biosphärengebiet unterstützten Projektes „Öpfelgärtli“. Wegen der geltenden Hygiene-Bestimmungen ist eine Anmeldung bis zum 4. September erforderlich.

In ihrem Projekt „Öpfelgärtli“ untersucht Eleonore Zickenheiner rund 150 regionale Sorten und wird bei diesem Termin über ihre Arbeit berichten. Bei dem Besuch im „Obstparadies“ können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild von den Anbaumethoden und der Vielfalt von Obstpflanzen machen, die im Biosphärengebiet angebaut werden können. Das „Obstparadies“ ist Mitglied im „Netzwerk Demonstrationsbetriebe ökologischer Landbau“ und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: 2014 gab es den Landesnaturschutzpreis; 2018 die Eduard-Lucas-Medaille für besondere Bemühungen um Sortenvielfalt und 2019 war es Bundessieger Ökologischer Landbau.

Der Besuch soll Anregungen geben, wie auch im Biosphärengebiet unter dem Motto „Mehr als Obst“ die vermehrte Kultivierung der Obstpflanzen zum Beispiel auch im Einklang mit Sonderbiotopen wie Totholz, Steinmauern und vielem mehr und damit als Beitrag zur Erhaltung alter fast vergessener Obstarten gelingen kann. Im heranwachsenden Hochstammwald gibt es mehr als 400 verschiedene alte Apfel- und Birnensorten zu besichtigen.

Bis 1950 gab es im deutschsprachigen Raum über 4500 Apfelsorten, von denen viele heute keine große Rolle mehr spielen. Damit verschwinden viele Eigenschaften der bewährten alten Sorten. Es gibt heimische Sorten, die ohne chemische Pflanzenschutzmittel gute Erträge erzielen - auch und besonders im eigenen Garten. Das ist gut für die Umwelt und auch für die Menschen. Durch ihre speziellen Inhaltsstoffe sind viele historische Sorten besonders gesund und somit auch für Allergiker oder Diabetiker geeignet. Dabei sind die Eigenschaften alter Apfelsorten auch heute von hohem gesundheitlichen Interesse.

Treffpunkt für die drei- bis vierstündige Tour ist am Freitag, 11. September, um 16 Uhr beim Hofladen des „Obstparadieses“ in Staufen (Im Gaisgraben 17, Gewerbegebiet Gaisgraben). Die Teilnahme ist auf 25 Personen beschränkt. Eine Anmeldung bis zum 4. September per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de ist erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu denken und keine Hunde mitzubringen. Eine Teilnahmegebühr wird nicht festgesetzt, sondern erfolgt vor Ort auf freiwilliger Basis. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln inklusive teilweise Bedeckung von Mund und Nase, eine Einwilligung zur Weitergabe persönlicher Kontaktdaten zwecks etwaiger Nachverfolgung wird ebenfalls vorausgesetzt.

(Presseinfo: Regierungspräsidium Freiburg, 06.08.2020)

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