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Ortenaukreis - Ortenaukreis

30. Nov 2022 - 14:02 Uhr

Ortenauer NABU Gruppen begrüßen Sperrung der Badener Wand am Battert in Baden-Baden - Störungen in Schutzgebieten haben gerade in Coronazeit stark zugenommen


Nachdem über eine lange Zeit offensichtlich vergeblich versucht wurde, den Freizeitdruck auf das Brutgebiet des Wanderfalken mit Hinweisschildern und temporären Sperrungen zu regulieren, hat das Regierungspräsidium Karlsruhe nun die Reißleine gezogen und für die Badener Wand im Bannwald bei Baden-Baden ein ganzjähriges Kletterverbot ausgesprochen. Die NABU Vereine der Ortenau begrüßen ausdrücklich diese Entscheidung der Oberen Naturschutzbehörde zur Umsetzung der geltenden Gesetze.

Schutzgebiete dienen dem Schutz der Tiere und Pflanzen und sind nicht als Freizeitparks zu betrachten. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Beeinträchtigungen durch Kletter-, Rad,- oder sonst eine Sportart zustande kommen. „In Baden-Württemberg hatten wir 2020 eine tägliche Flächenversiegelung durch Siedlungs- und Verkehrsflächen von über 5ha (Quelle: Stat. Landesamt). Tiere und Pflanzen haben immer weniger Rückzugsmöglichkeiten. Neben Mangel an Nahrung ist der zunehmende Mangel an natürlichen Lebensräumen mit Rückzugsmöglichkeiten einer der Hauptgründe für den Artenrückgang“, so Markus Kauber, Ehrenamtsbetreuer für den NABU in der Ortenau.

Störungen in Schutzgebieten haben gerade in der Coronazeit stark zugenommen. Die Naturschutzverbände sind immer bereit, über Lösungsmöglichkeiten bei Nutzungskonflikten zu diskutieren. Wenn diese Lösungsvorschläge aber nicht fruchten, dann macht es keinen Sinn, die Dinge zu belassen wie sie sind. Der Wanderfalke an der Badener Wand ist hierbei nur das Aushängeschild für eine wesentlich tiefer gehende Problematik. Der Mensch ist abhängig von der Natur, ihre Erhaltung muss also oberste Priorität haben. Geringe Einschränkungen aus Gründen des Natur- und Artenschutzes bei privaten Vergnügungen sollten also nicht verteufelt werden. Sie dienen dem Wohl aller.

(Presseinfo: NABU Südbaden/Ortenau, 30.11.2022)


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