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24. Oct 2023 - 13:42 Uhr

Gute Schule braucht mehr Lehrkräfte und Unterstützung für Schulleitungen - Bildungsgewerkschaft erwartet erste Schritte in Folge von Studie zur Arbeitszeit


Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet in Folge der Studie zur Arbeitszeit von Lehrkräften vom Kultusministerium als ersten Schritt mehr Unterstützung für die Schulleitungen.

„Die Kultusministerin will zurecht für mehr Qualität sorgen. Dann muss sie sich auch gegenüber ihrem Finanzminister durchsetzen und schneller mehr Stellen schaffen. Verwaltungsassistenzen für große Schulen sollen ausgebaut werden und alle Schulen brauchen mehr Stellen in den Sekretariaten. Das muss Bestandteil der Verhandlungen zwischen Land und Kommunen sein. Schulleitungen sind im Dauerstress und brauchen mehr Unterstützung. Schule ist auch ein Arbeitsplatz für Schulleitungen, die nicht verheizt werden dürfen, weil sie ihre Aufgaben so ernst nehmen, dass sie für ihre eigenen Bedürfnisse nicht lautstark eintreten. Die Aufgabe des Landes als Arbeitgeber der Schulleitungen ist es, für zusätzliches Personal zu sorgen und durch mehr Freistellungen von der Unterrichtsverpflichtung die Chefinnen und Chefs in den 4.500 Schulen zu entlasten. Unsere Schulleitungen wollen Schule gestalten und können oft nur Schule verwalten. Immer neue Aufgaben, weiter zunehmende administrative ToDos, Geflüchtete integrieren: Die Rahmenbedingungen sind trotz erster Entlastungsschritte schlechter geworden und die Bewerbungen auf freie Stellen nehmen weiter ab“, sagte Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag (23.10.) in Freiburg.

Die GEW macht sich mit 21 Vorschlägen zur Lehrkräftegewinnung für kurz- und mittelfristige Maßnahmen stark, damit mehr Personal an die Schulen kommt. „Gute Schule geht nicht mit belasteten pädagogischen Profis, die permanent Überstunden leisten, damit Unterricht noch stattfinden kann. Und die Werbemaßnahmen der Landesregierung verpuffen, wenn sie als Arbeitgeberin nicht dafür sorgt, dass der Arbeitsplatz Schule attraktiver wird“, sagte Stein.

Die GEW weist darauf hin, dass in Baden-Württemberg viele Schulen ohne Leitung bleiben. Etwa 5,9 Prozent der Schulen arbeiten ohne reguläre Leitung. Besonders betroffen sind Grundschulen, an denen 7,5 Prozent der Stellen vakant sind und SBBZ, von denen 8,7 Prozent ohne Schulleitung sind. Das Schulleitungsentlastungskonzept der ehemaligen Kultusministerin Susanne Eisenmann sei noch immer nicht vollständig umgesetzt. In der GEW sind über 1.000 Schulleitungen im Südwesten organisiert.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de.

(Presseinfo: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, 23.10.2023)


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