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Breisgau-Hochschwarzwald - Niederrimsingen

7. Sep 2025 - 15:41 Uhr

Funkbetrieb vom „Atillafelsen“ bei Freiburg! - „Fieldday“ der Freiburger Funkamateure des im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Ortsverbandes „A05“

Damiano di Carlo (DO9DR) an der Station im Funkwagen.
Damiano di Carlo (DO9DR) an der Station im Funkwagen.
Nein, die Feuerwehr brauchte es nicht! Aber mit Feuereifer waren die Freiburger Funkamateure des im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Ortsverbandes „A05“ für ihren sogenannten „Fieldday“, also dem portablen Funken im Freien, dabei. Unter der Leitung der staatlich geprüften Funkamateure Markus Wallschlag mit dem Rufzeichen DH5WM und Marco Müller (DK2SF) wurde schon Wochen zuvor mit einem Helferteam von rund 20 Funkfreunden dieses Funkereignis für das erste Wochenende im September vorbereitet. Und so fand man sich an der fielddaygewohnten Stelle des „Atillafelsen“ auf dem Tuniberg bei Niederrimsingen ein. Galt es doch, ohne Netzanschluss portabel möglichst viele Funkstationen in diesem Wettbewerb auf Kurzwelle zu erreichen.

Beeindruckens Funkmobil

Hatte man dieses Funkereignis auch noch so perfekt organisiert, das Wetter konnte und kann man nicht beeinflussen. Und so fieberten am Freitag alle gespannt dem Aufbautermin am Spätnachmittag entgegen, zogen doch den Tag über heftige Gewitter mit Starkregen über das Land. Indes zeigte sich pünktlich zum Aufbautermin von Antennenanlage und Funkstation die Sonne in bester Laune. Diese schwappte dann auch auf die Funker über, die mit dem Aufbau einer „Spiderbeam-Antenne“ nicht nur die Funkfreunde beeindruckten, sondern ebenso die vorbeiziehenden Wanderer. Erinnerte die Antenne doch mit ihren filigranen Antennendrähten durchaus an „Spider“, beziehungsweise Spinnen und ihre Netze. Ein weiteres Highlight war der von Funkamateur Marvin Rüther (DK2MX) zur Verfügung gestellte Funkanhänger. Beherbergte dieser doch nicht nur ein kleines perfekt für den Funkbetrieb ausgerichtetes sogenanntes „Funkshack“ für Funkgeräte und Zubehör, sondern wartete zudem mit einem daran befestigten professionellen bis zu 15 Meter ausfahrbaren Mast auf.

Funksport und gemütliches Beisammensein

Und so starteten dann am Samstagnachmittag rund 10 Funk- und Wettbewerbsbegeisterte im aufgeteilten Schichtdienst den sich über die Nacht bis zum nächsten Nachmittag hinziehenden „Contest“. Am Ende freute man sich über 855 Kontakte, 233 mehr als im Vorjahr. Aber nicht nur der Wettbewerb an sich begeisterte, sondern auch das gesellige Miteinander der Freiburger Funkfreunde bei schmackhaftem Essen und Trinken. Nicht zuletzt zeigte sich dieses gelebte Miteinander auch durch den Besuch von Gästen aus den benachbarten Ortverbänden.

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg (A05)


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