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Ortenaukreis - Kehl

12. Feb 2026 - 18:39 Uhr

Hochschulkonferenz des Projekts „Vielfalt@BW“ in Kehl - Rund 80 Teilnehmende diskutierten Perspektiven für interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Hochschulkonferenz des Projekts „Vielfalt@BW“ in Kehl.
Das Projektteam von „Vielfalt@BW“ mit den Referent*innen der Konferenz.

Foto: Hochschule Kehl
Hochschulkonferenz des Projekts „Vielfalt@BW“ in Kehl.
Das Projektteam von „Vielfalt@BW“ mit den Referent*innen der Konferenz.

Foto: Hochschule Kehl
Rund 80 Teilnehmende aus den Bereichen Hochschule, Verwaltung und Integration folgten jüngst der Einladung des Projekts „Vielfalt@BW“ zur Hochschulkonferenz „Upgrade Vielfalt: Perspektiven für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ in Kehl. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen zur diversitätssensiblen Ausgestaltung des Personalmarketings im öffentlichen Dienst, zu fairen Auswahlverfahren sowie zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Den Auftakt der Fachtagung bildete ein Grußwort des Rektors der Hochschule Kehl, Prof. Dr. Joachim Beck, der die Anwesenden herzlich begrüßte und über die hohe Bedeutung von Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung sprach. Prof. Dr. Birgit Locher-Finke, Leiterin der Abteilung Integration des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, unterstrich in ihrer Ansprache die Relevanz einer repräsentativen Diversität im öffentlichen Dienst. Im Zuge dessen verkündete sie die Verlängerung des an der Hochschule Kehl angesiedelten Forschungsprojekts „Vielfalt@BW“, welches vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg gefördert wird, um ein weiteres Jahr.
Anschließend folgte als erster fachlicher Beitrag ein Vortrag von Prof. Dr. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg, zum Thema „Herkunft und Aussehen spielen keine Rolle, aber ... Wie und warum bei der Lehrstellenvergabe und der Personalauswahl immer noch diskriminiert wird.“

Der nächste Programmpunkt war die Vorstellung der zentralen Forschungsergebnisse des Projekts „Vielfalt@BW – Interkulturelle Öffnung der Bachelorstudiengänge der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl“ durch das Projektteam, bestehend aus Prof. Dr. Dr. Frank Drzensky, Prof. Dr. Beatrice Hurrle, Prof. Dr. Claudia Trippel und Lena Steinel. Ausgangspunkt des Projekts war die Unterrepräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund in der öffentlichen Verwaltung im Verhältnis zu ihrem Anteil an der erwerbsfähigen Bevölkerung in Baden-Württemberg. In der verbleibenden Laufzeit des Projekts bis Januar 2027 werden nun konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, um mehr Menschen mit Migrationshintergrund für ein Studium der öffentlichen Verwaltung zu gewinnen und nachhaltig diversitätssensibles Verwaltungshandeln in Baden-Württemberg zu fördern.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause standen zwei weitere Fachvorträge auf dem Programm: Dr. Sekou Keita vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung referierte zum Thema „Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund“ und Eva Bankoley sowie Veronika Kravchenko vom Referat Landesmarketing des Staatsministeriums Baden-Württemberg gingen auf Ziele und Strategien von Personalmarketing im öffentlichen Dienst ein.

Abschließend hatten die Teilnehmenden am Nachmittag die Gelegenheit, an einem von drei parallel zueinander stattfindenden Workshops teilzunehmen. Zur Auswahl standen „Herkunft und Bildungsungleichheit – kommunale Unterstützungsmöglichkeiten“ bei Prof. Dr. Michèle Bernhard von der Hochschule Kehl und Angeliki Alina Papagiannaki-Sönmez vom Landesverband (post)migrantischer Organisationen Baden-Württemberg, „Vielfalt im Nachwuchsmarketing: Chancen erkennen, Strategien gestalten“ mit dem Sachbereich Nachwuchswerbung der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg und „Faire und diskriminierungsarme Auswahlprozesse gestalten“ bei Michaela Specht aus der Stadtverwaltung Stuttgart.

(Presseinfo: Hochschule Kehl, 12.02.2026)

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