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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

16. Mar 2023 - 22:57 Uhr

Fußball Uefa-Europa-League: Starker SC Freiburg, starke Turiner Defensive, schwache Schiedsrichterleistung - SC Freiburg unterliegt Juventus Turin 0:2 (0:1)

SC Freiburg unterliegt Juventus Turin 0:2 (0:1)

Verständliche Streich-Reaktion! Juve-Spieler wird auf dem Feld behandelt, nachdem er zuvor außerhalb lag!  Die Summe der nicht regelkonformen Entscheidungen  beeinträchtigte den SC-Spielverlauf. 

Bild: Stephan Eckenfels
SC Freiburg unterliegt Juventus Turin 0:2 (0:1)

Verständliche Streich-Reaktion! Juve-Spieler wird auf dem Feld behandelt, nachdem er zuvor außerhalb lag! Die Summe der nicht regelkonformen Entscheidungen beeinträchtigte den SC-Spielverlauf.

Bild: Stephan Eckenfels
(rl) Welch ein Fußballabend im Europa-Park-Stadion! Sehenswerte, beeindruckende Choreografie im Stadionrund zum Spielbeginn, frenetische Zuschauerunterstützung ("Steh auf nach 5:12 Minuten!) engagiertes, tolles SC-Spiel, Team nach Spielschluss gefeiert - und 0:2 verloren!

Die Betrachtung dieser Begegnung aus SC-Trainersicht zeichnete sich bereits nach 65 Sekunden ab: Zweimal ein sauberes Tackling eines SC-Spielers tief in der gegnerischen Hälfte mit Ballgewinn und zweimal Pfiff des niederländischen Schiedsrichters wegen Foulspiels!
Und genau diese Art von Entscheidungen zog sich durch die Begegnung. Ballmitnahme und fehlender Abstand nach Foulspiel gegen SC-Spieler, zehn Sekunden Ball in Torhüterhand, kein Pfiff nach Rückpass zum Torhüter, ... - die Summe dieser einfach nicht regelkonformen Entscheidungen beeinträchtigte das SC-Spiel.

Dass italiensche Mannschaften es verstehen, eine starke Defensivleistung abzuliefern, unterstrich die "Alte Dame". Was jedoch im Stadion passiert wäre, wenn die zehn jungen Freiburger in der zweiten Hälfte einen Treffer erzielt hätten - das hätte man gerne gesehen!

Die Entscheidung von Trainer Christian Streich, den technisch versierten Grifo auf der Bank zu belassen und mit Höler und Gregoritsch zwei körperlich stärkere Offensivspieler zu Beginn zu bringen, war genau richtig.
Auch die Auswechslung von Kapitän Günter für den auf der linken Außenbahn starken Weißhaupt war nachvollziehbar.
Das sah auch das Publikum so. "Christian Streich, du bist der beste Mann!" schallte es durchs Stadion, als der sein Team auf dem Rasen versammelte und im Mannschaftskreis emotional in die Kabine verabschiedete.

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(rl) BRAVO Christian Streich! - INFO: Die von REGIOTRENDS kurz nach Spielende verfasste Analyse mit Blick auf die Schiedsrichterleistung wurde danach von Trainer Streich erst auf Frage eines Journalisten intensiv kommentiert und zählt heute zu den Leitthemen bei BILD-online! - Diese Äußerungen werden SICHER an entsprechender Stelle wenigstens zum Nachdenken anregen. Und dann gilt, was Streich gesagt hat: "Gewinner ist der Fußball!"

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Bericht des SC Freiburg: "Erhobenen Hauptes aus Europa verabschiedet!"

Der Sport-Club muss sich nach langer Unterzahl im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League mit 0:2 (0:1) gegen Juventus Turin geschlagen geben und scheidet aus dem Europapokal aus.

Die entscheidende Szene spielte sich nach 41 Minuten mit. Oder, wie Christian Streich es nach Spielende beschrieb: „Dann kommt diese Situation. Das war natürlich eine Situation, die schwierig ist.“

Zunächst war für den Sport-Club an diesem ganz besonderen Abend Geduld gefragt. Der italienische Rekordmeister stand tief und machte wenig Anstalten, offensiv überhaupt aktiv zu werden. Nur einmal zeigte sich die Alte Dame in der Anfangsphase der ersten Hälfte im Freiburger Strafraum: Nach 19 Minuten wollte Juan Cuadrado nach einem Zweikampf mit Christian Günter Elfmeter, das sah der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük anders.

Auf der Gegenseite zeigte ein erster Abschluss von Ritsu Doan, in welche Richtung es akustisch an diesem Abend gehen sollte. Auch wenn der Versuch des Japaners nach Zuspiel von Michael Gregoritsch gute zwei Meter am Tor vorbeistrich, wurde er frenetisch von den Zuschauern gefeiert. Im Europa-Park Stadion war es laut an diesem Donnerstagabend. Sehr laut. Einen weiteren Grund zum Raunen ergab sich für die 33.400 Zuschauer nach 22 Minuten, als eine Ecke von Christian Günter genau auf dem Kopf von Matthias Ginter landete, Wojciech Szczesny im Tor der Turiner gegen den Versuch aus elf Metern jedoch glänzend reagierte.

Im Vergleich zum 2:1-Sieg in der Bundesliga am vergangenen Sonntag hatte das Freiburger Trainerteam die Aufstellung auf einer Position verändert. Für Vincenzo Grifo begann Kiliann Sildillia, die Breisgauer agierten, wie in Turin, wieder mit einer Dreierkette. Philipp Lienhart hatte es nach seiner Oberschenkelblessur aus dem Hinspiel nicht rechtzeitig zurückgeschafft und stand nicht im Kader. „Es ist lang gegangen, bis wir wussten, wie wir es machen wollten“, sagte Christian Streich nach der Partie. „Es war der richtige Weg. Wir waren mutig und sind draufgegangen“

Tor von Juventus wird aberkannt

Juventus hatte sich in der heimischen Serie A beim 4:2-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Sampdoria Genua defensiv anfällig gezeigt. Im Gegensatz zur Partie am Sonntagabend standen die angeschlagenen Federico Chiesa und Angel di María zumindest wieder im Kader, Paul Pogba fehlte mit einer Adduktorenverletzung komplett.

Der französische Weltmeister dürfte nach 27 Minuten vor dem heimischen Fernseher genauso gejubelt haben wie die rund 2.000 italienischen Anhänger im Stadion: Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld ging der Kopfball von Bremer an die Unterkante der Latte, gegen den Nachschuss von Dusan Vlahovic war Mark Flekken anschließend chancenlos. Ziemlich genau zwei Minuten herrschte italienische Ekstase auf dem Rasen, dann ging die Hand des Unparteiischen nach oben. Bremer stand hauchzart im Abseits. Nach 41 Minuten rettete Flekken gegen Moise Kean im Eins-gegen-Eins, wenige Sekunden später klärte Ginter auf der Linie.

Diese Szene sollte sich dennoch als verhängnisvoll erweisen. Der zuvor wegen Foulspiel bereits gelbverwarnte Manuel Gulde war noch mit der Hand am Ball und sah nach kurzem Check die Ampelkarte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Vlahovic mit viel Glück zum 0:1. Adrien Rabiot hatte vor der Pause sogar noch das 0:2 auf dem Fuß (45.+1), es blieb aber bei der knappen Führung der Italiener zur Halbzeit.

Gregoritsch‘ Pfund rauscht daneben

Maximilian Eggestein blieb in der Kabine, für ihn kam Kenneth Schmidt zu seinem Pflichtspieldebüt. Das SC-Eigengewächs hätte vier Minuten nach seiner Einwechslung beinahe den ersten Treffer bejubeln können, ein Freistoß-Hammer von Michael Gregoritsch aus 27 Metern strich nur Zentimeter am Tor vorbei. „Was die Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit gespielt hat! Ich kann nicht sagen, was passiert wäre, wenn die Mannschaft das 1:1 macht“, lobte SC-Trainer Streich seine Spieler.

Trotz Überzahl igelte sich der Champions-League-Sieger aus der Saison 1995/96 weiter hinten ein – und hatte Glück, das nach 57 Minuten und einem Freistoß von Christian Günter weder Michael Gregoritsch noch Lucas Höler den Ball im Tor unterbrachten.

Die Freiburger spielten weiter tapfer nach vorne. Das Trainerteam brachte offensiv alles, was die Bank zu bieten hatte. Weder Roland Sallai noch Vincenzo Grifo, Noah Weißhaupt oder Nils Petersen kamen jedoch noch in aussichtsreiche Abschlusssituationen. Auf der Gegenseite scheiterte der ebenfalls eingewechselte Federico Chiesa in der Nachspielzeit zunächst am herausragend reagierenden Mark Flekken und der Latte (90.+4), Sekunden später traf er mithilfe des Innenpfostens dann aber doch noch zum 0:2.

Weder der zweite Turiner Treffer noch der Abpfiff und damit das Ausscheiden aus der UEFA Europa League konnten dem Applaus einen Abbruch tun. Die Zuschauer honorierten die herausragende Leistung der Spieler in diesem Wettbewerb mit minutenlangen Ovationen.

Am Sonntag (19.30 Uhr) geht es in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 weiter, ehe die Länderspielpause für einige Spieler eine zweiwöchige Regenerationsphase einläutet.

(Info: Marius Faller - SC Freiburg)


Stenogramm
Aufstellung SC Freiburg: Flekken - Kübler, Ginter, Gulde - Sildillia, Eggestein (46., Schmidt), Höfler, Günter (74., Weißhaupt) - Doan (62., Sallai), Gregoritsch (74., Petersen), Höler (62., Grifo)
Trainer: Christian Streich
Bank: Uphoff, Atubolu, Schmid, Keitel, Jeong, Röhl

Aufstellung Juventus Turin: Szczesny - Danilo, Bremer, Gatti - Cuadrado (84., De Sciglio), Fagioli, Locatelli (84, Barrenechea), Rabiot, Kostic (70., Iling-Junior) - Vlahovic (70., Chiesa), Kean (90., Soulè)
Trainer: Massimiliano Allegri
Bank: Pinsoglio, Perin, Miretti, Di María, Rugani, Paredes, Compagnon

Tore: 0:1 Vlahovic (45., HE), 0:2 Chiesa (90.+5)
Gelbe Karten: Sallai - Vlahovic,Iling-Junior
Gelb-Rote Karten: Gulde
Rote Karten:
Schiedsrichter: Serdar Gözübüyük (Niederlande)
Zuschauer: 33.400



Begegnungen 10. Spieltag
FEN - SFC 1:0 (1 : 0)
FEY - SHK 7:1 (3 : 0)
RBB - MUN 0:1 (0 : 0)
SCF -
JUV 0:2 (0 : 1)
ARS - SCP 4:6 (1 : 0)
FCS -
B04 0:2 (0 : 1)
RSO - ROM 0:0 (0 : 0)
USG -
FCU 3:0 (1 : 0)


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