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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

26. Feb 2024 - 13:30 Uhr

2023 war ein gutes Jahr für die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau - Aus der Bilanz-Pressekonferenz: Weniger Kreditnachfrage, Kundenvolumen erstmals über 15 Milliarden Euro

2023 war ein gutes Jahr für die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Von links: Bernd Rigl (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Daniel Zeiler (Vorstandsvorsitzender) und Lars Hopp (Vorstand).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
2023 war ein gutes Jahr für die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Von links: Bernd Rigl (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Daniel Zeiler (Vorstandsvorsitzender) und Lars Hopp (Vorstand).

Foto: Jens Glade / Internetzeitung REGIOTRENDS
Das zeitige Frühjahr ist die Zeit der Bilanz-Pressekonferenzen der Banken und Sparkassen. Gespannt durfte man sein, wie die Geldinstitute mit den gestiegenen Zinsen klarkamen und wie sich die Baukrise auf das Kreditgeschäft auswirkte.
Am heutigen Montagvormittag stellte die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau in Freiburg das Geschäftsergebnis des Jahres 2023 der Öffentlichkeit vor.

„Das Ergebnis des Jahres 2023 zeigt, dass sich unsere Kunden in Sachen Geldfragen auf uns verlassen können!“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Daniel Zeiler. Der gebürtige Pforzheimer führt das dreiköpfige Vorstandsteam der Sparkasse seit etwas mehr als einem Jahr.
„Die Zinsen sind zurück und damit auch unser bewährtes Geschäftsmodell. Wir sammeln Geld in der Regio ein und geben es als Kredite wieder raus“, konkretisierte Zeiler.
Ein rückläufiges Bruttoinlandsprodukt wirkte sich im vergangenen Jahr negativ auf den Export, den privaten Konsum und die Investitionen aus. Dafür stieg die Sparquote leicht an. Der DAX stieg um rund 20 Prozent und der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar an Boden.

Trotzdem konnte die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ihre Bilanzsumme um 110 Millionen Euro leicht steigern (+1,4 Prozent).
Das betreute Kundenvolumen kletterte erstmals über die 15 Milliarden-Marke (2,5 Prozent Steigerung). Dafür sanken die neu vergebenen Kredite um 33,8 Prozent und der Gesamtbestand der Kundenkredite um 1,3 Prozent.
Der bilanzielle Bestand der Kundeneinlagen stagnierte, der Bestand der Kunden-Wertpapiere stieg dagegen um 17,4 Prozent.

Auf der Ertragsseite stieg der Zinsüberschuss um 52 Millionen Euro, die Provisionen blieben dagegen gleich.
Zusammengezählt ergab sich ein Ertrag von 226 Millionen Euro. Dagegen stand ein Aufwand von 104 Millionen Euro, der gegenüber dem Vorjahr um sieben Millionen Euro anstieg. Geblieben ist ein Jahresüberschuss von acht Millionen Euro, was eine satte Steigerung von drei Millionen Euro zum Vorjahr bedeutet.
Die bilanziellen Eigenmittel konnten 2023 um 51 Millionen Euro auf 772 Millionen Euro aufgestockt werden.

Der Erfolg der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau lässt sich auch an der Cost-Income-Ratio ablesen. 2023 musste das Geldinstitut 45 Cent aufwenden, um einen Euro zu verdienen. Das sind fast zehn Cent weniger als ein Jahr zuvor. (54,9 Cent)

Mitarbeiter als Basis des Erfolgs:
Die Zahl der Geschäftsstellen ist mit 28 gleichgeblieben, die Mitarbeiterzahl stieg geringfügig um acht auf 956 Mitarbeiter an. Erfreulich ist, dass die Zahl der Auszubildenden von 72 auf 86 stieg.
Die Bedeutung der Mitarbeiter und der Auszubildenden unterstrich der Vorstand der Sparkasse auch dadurch, dass drei Auszubildende am Vorstandstisch an der Pressekonferenz teilnahmen: Fatlinda Mehmeti, Wilhelm Prichodko und Charlotte Maier sind drei Gesichter der Werbekampagne „Wir sind keine Bank. Wir sind die Sparkasse.“ des Geldinstitutes.
Man gehöre zu den beliebtesten Arbeitgebern der Regio und sei auch mehrfach dafür ausgezeichnet worden, so Daniel Zeiler.

Im Vorstand und in der zweiten Führungsebene habe es Bewegung gegeben. Nachdem Erich Greil im Sommer 2023 in den Ruhestand gegangen sei, habe man den Vorstand wieder auf drei Personen reduziert. Auch die zweite Führungsebene habe man optimiert und neu geordnet.

Gesellschaftliches Engagement, auch für die Demokratie:
Insgesamt 1.025 Einzelmaßnahmen, für die die Sparkasse 1,9 Millionen Euro ausgegeben hat, stellen das gesellschaftliche Engagement dar. Dabei sind auch Gelder, die zur Förderung des demokratischen Miteinanders gedacht sind. „Wir sind politisch zwar neutral, aber wir stehen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft. Mit dieser Grundidee stehen wir fest auf dem Boden des Grundgesetzes“, so Zeiler.

Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben:
„Wir wollen bis 2035 CO2-neutral sein“, wiederholte Zeiler eine vor Jahren getroffene Entscheidung. Der Fuhrpark wurde erneuert und auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge umstrukturiert. Angebote für die Mitarbeiter bezüglich Mobilität und mobiles Arbeiten seien erweitert worden. Der gesamte Stromverbrauch der Sparkasse mit immerhin knapp 2,5 Millionen Kilowattstunden werde mit Ökostrom bestritten und eigene Photovoltaikanlagen würden modernisiert und vergrößert.

Der Kunde ist und bleibt König:
Auch wenn sich das Kundenverhalten immer mehr zum Digitalen hinbewege, halte man sämtliche Zugangsmöglichkeiten weiterhin offen. „Filialen sind kein Auslaufmodell!“, so Zeiler. Man halte an der bisherigen Anzahl der Außenstellen fest, und auch an der, wegen einer Automatensprengung derzeit geschlossenen, Filiale in Rheinhausen wolle man festhalten.

Für das Jahr 2024 rechne man mit einem erneuten Rückgang der Inflation und des Zinsniveaus. Dafür sei man in der Sparkasse jedoch gerüstet.


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