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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

10. Aug 2015 - 00:00 Uhr

Altstadträtin Edith Goldschagg vollendet 90. Lebensjahr - Freiburgerin war 29 Jahre Mitglied des Gemeinderats und 23 Jahre FDP-Fraktionsvorsitzende

Ihr 90. Lebensjahr vollendet am Montag, 10.August die frühere FDP-Stadträtin Edith Goldschagg. Die gebürtige Freiburgerin, Pädagogin und Regierungsschuldirek-torin a.D. war 29 Jahre ununterbrochen Mitglied des Gemeinderats, davon 21 Jahre Vorsitzende der FDP-Fraktion.
Edith Goldschagg, eine Tochter des Freiburger Buchdruckereibesitzers Berthold Goldschagg, wuchs in einem politischen Elternhaus auf: Ihr Vater gehörte nach dem II. Weltkrieg zu den Mitbegründern der südbadischen FDP. Nach dem Abitur studierte sie für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und übernahm nach verschiedenen Stationen als Lehrerin die Leitung der Lortzingschule. 1971 wechselte Edith Goldschagg als Dezernentin zum damaligen Oberschulamt und wurde Mitte der 80er Jahre als Leitende Regierungsschuldirektorin pensioniert.
1965 wurde Edith Goldschagg erstmals für die FDP in den Gemeinderat gewählt, dem sie ununterbrochen bis 1994 angehörte. Von 1968 bis 1989 war sie Vorsitzende der FDP-Fraktion. Im Gemeinderat vertrat sie die Liberalen in mehreren Ausschüssen und Aufsichtsräten; ihre besondere Passion galt neben der Schulpolitik vor allem dem Kulturleben der Stadt sowie dem Sport.
Außerhalb der Stadtpolitik hinaus engagierte sich Edith Goldschagg in der Freiburger Turnerschaft, deren Vizepräsidentin
sie viele Jahre lang war, in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, als aktives Mitglied des Münsterchores sowie in der Fasnet als langjährige Präsidentin des damaligen Damenelferrats. Für ihre Verdienste in der Stadtpolitik wurde mit 2011 mit der Gertrud Luckner Medaille ausgezeichnet.
Im Rathaus und im Leben der Stadt genoss Edith Goldschagg nicht nur wegen ihres sozialen Engagements hohe Wertschätzung, sondern auch als lebensfrohe und humorvolle Persönlichkeit, die über politische Grenzen hinaus zahlreiche Freundschaften pflegte. Seit einigen Jahren lebt sie in einem Seniorenstift und hat sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück gezogen.
In einem persönlichen Schreiben erinnert Oberbürgermeister Dieter Salomon an Edith Goldschaggs Verdienste in der Stadtpolitik: „Der Aufbau des modernen Freiburg nach den Zerstörungen des II. Weltkriegs trägt zu einem Gutteil auch die Handschrift von Edith Goldschagg. Das Freiburger Kulturleben konnte sich auf sie als Fürsprecherin und engagierte Unterstützerin verlassen.“

(Presseinfo: Stadt Freiburg, 05.08.2015)


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