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4. Dezember: Neues aus der Wildtierforschung - Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg lädt zu Online-Veranstaltung ein

4. Dezember: Neues aus der Wildtierforschung - Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg lädt zu Online-Veranstaltung ein.
Falko Brieger (Bild).

Foto: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg - Nikki Wagner
4. Dezember: Neues aus der Wildtierforschung - Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg lädt zu Online-Veranstaltung ein.
Falko Brieger (Bild).

Foto: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg - Nikki Wagner

Was gibt es Neues aus der Wildtierforschung? Um das zu klären, lädt das Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) zur Online-Veranstaltung am 4. Dezember ein. Neben zwei Kurzvorträgen steht vor allem der Austausch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern im Fokus. Einer der Vorträge wird sich mit dem Thema Wildunfälle befassen – Fachgebiet von Forstwissenschaftler Dr. Falko Brieger.

Herr Brieger, welche Wildtiere werden besonders häufig Opfer von Wildunfällen?:
Rehe belegen mit etwa 200 000 dokumentierten Tieren pro Jahr den traurigen ersten Platz im Bundesgebiet. Gefolgt von Wildschweinen mit etwa 31 000 Tieren und den größeren Hirscharten wie Rot- und Damhirsch. Fuchs, Hase und kleinere Tierarten sind zwar ebenfalls oft Opfer von Wildunfällen, aber zu diesen Arten gibt es keine Gesamtzahlen auf Bundesebene.

Wann ist die Gefahr eines Wildunfalls besonders hoch?:
Im Frühling und im Herbst – und zwar in den Monaten April und Mai sowie Oktober bis Dezember. Wildtiere sind dann aktiv auf der Suche nach geeigneten Lebensräumen oder einem geeigneten Partner. Dadurch legen sie größere Strecken zurück und so steigt zwangsläufig die Zahl der Straßenquerungen. Gleichzeitig sind viele Wildtiere dämmerungs- und nachtaktiv. Daher kommt es vor allem zu diesen Tageszeiten häufiger zu Wildunfällen.

Und was können Autofahrerinnen und Autofahrer tun?:
Ganz wichtig: In Dämmerungs- und Nachtzeiten mit angepasster Geschwindigkeit fahren. So ist eine rechtzeitige Reaktion möglich, wenn Wildtiere an oder auf der Fahrbahn auftauchen. Das Verkehrszeichen „Achtung Wildwechsel“ weist außerdem auf eine Wildunfallstrecke hin, da sich dort schon vermehrt Wildunfälle ergeben haben – Geschwindigkeit reduzieren! Wenn Sie während der Fahrt ein Wildtier am Straßenrand entdecken, blenden Sie am besten das Fernlicht ab – so werden die Tiere nicht geblendet und können rechtzeitig reagieren. Ist ein Wildtier zu sehen, muss mit dem Risiko gerechnet werden, dass auch weitere auftauchen und die Straße queren. Hupen kann helfen, das Tier zu vertreiben.

Und was, wenn es zu spät ist? Worauf ist bei einem Wildunfall zu achten?:
Wenn ein Wildtier vor dem Fahrzeug auftaucht, bremsen und dabei das Lenkrad festhalten! Lieber eine Kollision mit dem Tier riskieren, als unkontrolliert auszuweichen. Dadurch wird vermieden, in den Gegenverkehr zu geraten oder gegen einen Baum zu fahren. Ganz wichtig: Anhalten und den Wildunfall unter der 110 melden.

Am 4. Dezember informieren Sie über das Thema. Was erwartet Gäste der Veranstaltung „Wildtiere – Wir sind nah dran“?:
Das Interesse an Wildtierthemen ist groß. Die Veranstaltung ist als halbjährlich stattfindendes Format angedacht und wir möchten sie nutzen, um über unsere vielfältige Forschungsarbeit zu informieren, aber auch Fragen aus dem Publikum zu beantworten und vielleicht Missverständnisse auszuräumen, Ängste zu nehmen und auf richtiges Verhalten im Wald hinzuweisen. So können Wildtier und Mensch friedlich nebeneinander existieren.

In meinem Kurzvortrag werde ich unter anderem auf die Ansätze eingehen, um die Situation der Wildtiere zu verbessern und die Unfallzahlen langfristig zu senken.

Wenn Wildtiere Straßen über Grünbrücken queren, sollte das Risiko sinken?:
Das ist durchaus ein Teil der Lösung und Thema des zweiten Vortrags am 4. Dezember: Meine Kollegin Carolin Wilhelm wird über den Generalwildwegeplan und das Ziel, einen großräumigen Verbund von Waldlebensräumen zu schaffen, sprechen. Sie blickt auf die vergangenen zehn Jahre, auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Wie können sich Leserinnen und Leser, deren Interesse Sie nun geweckt haben, für die Veranstaltung anmelden?:
Über die Website der FVA! Einfach auf www.fva-bw.de/aktuelles/termine gehen, das Anmeldeformular ausfüllen und Sie erhalten den Teilnahmelink per Mail zugeschickt. Die Veranstaltung geht am Montag, 4. Dezember, um 19 Uhr los, ist kostenfrei und dauert etwa 90 Minuten.

(Presseinfo: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, 29.11.2023)


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