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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Emmendingen-Windenreute

26. Jun 2012 - 00:04 Uhr

Nachwuchsförderung hat große Bedeutung! Beste Chancen im Bäckerhandwerk für interessierte Schulabgänger ++ Aus der Generalversammlung der Bäcker-Innung im Landkreis Emmendingen

Obermeister Horst Gerber eröffnete die Veranstaltung und warf einen Blick in die Zukunft.
Obermeister Horst Gerber eröffnete die Veranstaltung und warf einen Blick in die Zukunft.
Obermeister Horst Gerber gab heute in der Generalversammlung im Hotel Windenreuter Hof in Emmendingen den Wegfall von vier Betrieben aus der Innung bekannt. Einer dieser Betriebe musste im letzten Jahr leider Insolvenz anmelden. Auszubildende aus diesem Betrieb wurden von Innungsbetriebe übernommen..
Dies war die Überleitung zum großen und wichtigen Thema der Ausbildung und der Zukunft der Betriebe. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in den Bäckereien sinkt stetig und wird, so Horst Gerber, auch weiterhin stark zurück gehen.
Um diesem negativen Trend entgegen zu wirken, haben sich die Betriebe aktiv und gemeinsam Gedanken gemacht. So wird der Obermeister persönlich morgen eine Schule besuchen und dort den Schülern den Beruf des Bäckers näher bringen. Die Idee: Nur was man bereits kennen gelernt hat, kann man für sich selbst als passend oder unpassend befinden.
Gerber sprach auch weitere Chancen für die Unternehmen an, in dem sie aktiv Praktika oder einen Tag der offenen Tür anbieten, an Jobstartbörsen teilnehmen und sich an Schulen präsentieren.
Auch die Chancen für die Bewerber wurden angesprochen. „Da sich die Unternehmer gegenseitig häufig kennen“, so Gerber, „kann ein Betrieb, der aktuell leider keinen Platz anbietet, einen Bewerber auch gerne an einen anderen Betrieb verweisen oder empfehlen“.
Auch könne man so auf Dauer das „Nachfolgeproblem“ lösen. Das bedeutet, dass ein Bäcker seinen Betrieb – wenn nicht innerhalb der Familie ein Nachfolger gefunden wird – nicht gerne auflösen und eher einen Nachfolger finden möchte.

Die Chancen im Bäckerhandwerk sind derzeit für interessierte Schulabgänger hoch interessant. Hier kann sich auch die Nachfrage direkt im Betrieb oder eine Initiativbewerbung lohnen.

In diesem Zuge mahnte Gerber aber auch, auf „die Qualität“ der Auszubildenden zu achten. So müsse man bei unzureichendem Fachwissen oder schlechteren Noten auch mal „die Zügel anziehen“.

Als weiterer Punkt wurde die Entwicklung der Bäckereien in Deutschland angesprochen. Im Norden gibt es teilweise überhaupt keine Bäckereien mehr auf dem Land. Im Süden Deutschlands ist die Situation dagegen recht gut.
Um dies beizubehalten riet Gerber seinen Kollegen „die aktuellen Trends nicht außer acht zu lassen“. Die Menschen ernähren sich wieder bewusster, wollen wissen, woher was kommt, wie es hergestellt wurde und finden Neuheiten auch spannend.
So gab es im Frühjahr diesen Jahres einen regelrechten Hype auf Eiweißbrote.

Kurz wurde noch auf den Innungsbeitrag eingegangen, der auch in diesem Jahr – trotz des Wegfalls vierer Mitglieder – für die verbliebenen 34 Unternehmen unverändert bleibt.
Im nächsten Jahr wird sich der Beitrag vermutlich etwas erhöhen – noch werden aber andere Wege gerechnet und überprüft.

Im nächsten Jahr wird es zu einigen Feierlichkeiten im Zuge des 150-jährigen Bestehens der Bäcker-Innung Emmendingen kommen.

Christel Körner legte die Zahlen der Kasse vor, die immer korrekt geführt wurde.
Im letzten Jahr gab es eine Prüfung durch die Handwerkskammer, die sich ausdrücklich freute eine so ordentlich und ordnungsgemäß geführte Kasse vorzufinden.
Das Gesamtvermögen der Innung liegt bei nun knapp 30.000 Euro wobei ein Jahresüberschuss von 2.125 Euro angefallen ist.

Bäckermeister Schill unterstützt als neu gewählter Kassenprüfer Bäckermeister Schill in dieser Funktion

Im Anschluss gab es ein besonderes Lob für Jessica Joos, die ihre Gesellenprüfung mit Bestnoten absolvierte und die „mit Abstand beste Prüfung aller Bäcker und Bäckerinnen in den letzten Jahren absolvierte“.

Daraufhin wurde der neue Landesinnungsmeister Fritz Trefzger vorgestellt.

Er motivierte die Unternehmer „mit offenen Augen nach neuen und alten Nischen zu schauen, und die Verbundenheit zu ihren Kunden zu suchen“.
Er betonte, dass dies nicht allein aus finanziellen Motiven geschehen solle: „Es erheitert die Arbeit, und man gewinnt neue Partner“, so Trefzger.

Rechtsanwältin und Verbandsgeschäftsführerin Ute Sagebiehl-Hannich beleuchtete die Situation mit dem Arbeitsrecht in einigen Fällen und gab einen Einblick in neue Gesetzeslagen.

Nach dem noch über Wünsche und Anträge der Mitglieder gesprochen wurde, ließen die Unternehmer die Versammlung beim gemeinsamen Abendessen ausklingen.


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