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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

3. Apr 2025 - 14:50 Uhr

Ab 5. April 2025: Schauinslandturm in Freiburg wieder frei zugänglich - Sanierung ist abgeschlossen


Endlich ist es soweit. Auf Bergfreund*innen wartet am kommenden Wochenende ein verfrühtes Ostergeschenk: Der Schauinslandturm wird wiedereröffnet. Ab Samstag, 5. April, ist er wieder für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich. Rechtzeitig zum Frühling ist nicht nur die Bergkuppe, sondern auch wieder die Plattform des Turms erreichbar.

Im Sommer 2022 musste der Turm für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Ein Gutachten und die Einschätzung weiterer Sachverständiger hatten ergeben, dass die Standfestigkeit des Turms eingeschränkt sein könnte; damals wurde seine Schließung empfohlen. Durch entsprechende Maßnahmen könne die Nutzungsdauer des Turms aber um zehn Jahre verlängert werden. Damals begann eine intensive Planungsphase. Fachexperten erarbeiteten einen Maßnahmenplan. Das städtische Immobilienmanagement (damals Gebäudemanagement) stellte ein Budget von 260.000 Euro aus Mitteln des Bauunterhalts zur Verfügung.

Warum die Sperrung?:
Zum einen hatte der Turm mit Spätfolgen eines Brandanschlags von 1980 zu kämpfen, den Unbekannte wenige Monate nach der Eröffnung auf das neue Bauwerk verübt hatten. Damals stand schon der Abriss des Turms im Raum, doch dann fand die städtische Bauverwaltung eine Möglichkeit, ihn mittels einer Lösung mit Epoxidharzmittel zu sanieren. Diese Maßnahme hielt bis 2022. Dann musste sie erneuert werden.

Zum anderen ließ jahrelanger langsamer Wassereintritt die Querbalken im Turm morsch werden. Auf diesen Quertragen lasten die Treppe und die Plattform; sicheres Besteigen und Verweilen auf dem Turm war nicht mehr zu gewährleisten. Diese Querbalken mussten nun ertüchtigt werden. Außerdem waren kleinere Ausbesserungen und eine Erneuerung des Blitzschutzes notwendig.

Was wurde getan?:
Nachdem das Maßnahmenbündel geschnürt, das Budget gesichert und eine ausführende Firma gefunden war, hätte die Sanierung 2024 zügig vonstatten gehen können. Dann kam ein weiterer Faktor dazu – das Wetter. Anders als die Vorjahre war das Jahr 2024 von Anfang an wechselhaft, nass und windig, kurzum unberechenbar. Für eine Baustelle auf einer Bergkuppe sind das schlechte Bedingungen. Um die Arbeiten nachhaltig durchführen zu können, muss das Holz eine bestimmte normierte Trockenheit haben. Dafür war, entgegen der ursprünglichen Planung, eine künstliche Trocknung nötig. Die Balken wurden eigens in „Hitzemäntelchen“ gepackt, um sie zu trocknen.

Aber auch die Sicherheit der Handwerker*innen auf der Baustelle hatte einen hohen Stellenwert. Anders als bei Tätigkeiten in der Stadt, unter einem festen Dach, waren sie hier, am höchsten Punkt des Stadtgebiets, den Bedingungen in 1284 plus 20 Metern über dem Meeresspiegel ausgesetzt.

In dieser Gemengelage war es fast unmöglich, einen Zeitplan zu erstellen, und noch schwerer, ihn einzuhalten. So kam es mehrfach zu Verschiebungen. Hinzu kamen krankheitsbedingte Ausfälle, so dass sich die Maßnahme zunächst bis in den Herbst verzögerte. Dann kamen wieder Wind, Sturm, Eis und Schnee ins Spiel. So waren Arbeiten am Turm aus Gründen des Arbeitsschutzes wieder unmöglich und die Wege, insbesondere der steile Schlussanstieg, wieder unpassierbar. Erst im Laufe der vergangenen Wochen konnten endlich die letzten Arbeiten abgeschlossen werden.

Wie geht es weiter?:
Jetzt steht der Turm auf Freiburgs Hausberg wieder allen Menschen offen. Er hält sich wacker – und weitgehend im Kostenrahmen. Aus den anno 2022 festgelegten 260.000 Euro wurden durch die (zuvor nicht absehbare) zusätzliche Trocknung, die beschriebenen Verzögerungen und das längere Anmieten von Baustelleneinrichtung und -absicherung inzwischen 295.000 Euro.

In den nächsten Tagen, für die reichlich Sonnenschein angekündigt ist, wird der Turm wohl einen veritablen Besucher*innenansturm erleben. Darauf ist er jetzt gut vorbereitet. Die Verkehrslast auf der oberen Plattform beträgt 500 Kilo pro Quadratmeter; das heißt, dass bis zu fünf gewichtige Personen sich auf einem Quadratmeter tummeln dürfen. Ein Schild unten am Turmeingang informiert entsprechend. Zehn weiteren Jahren als Hotspot für Wandersleute, Mountainbike-Touren und Alpenpanoramen steht nichts mehr im Weg.

(Presseinfo: Stadt Freiburg, 03.04.2025)


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