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3. Apr 2025 - 14:17 Uhr

US-Zölle stellen auch Unternehmen aus der Regio vor große Probleme - IHK-Chef Salomon mahnt Reformen an: „Die beste Antwort auf Trumps Handelskrieg sind Wirtschaftsreformen.“

US-Zölle stellen auch Unternehmen aus der Regio vor große Probleme.
IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon (Bild).

Foto: IHK Südlicher Oberrhein
US-Zölle stellen auch Unternehmen aus der Regio vor große Probleme.
IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon (Bild).

Foto: IHK Südlicher Oberrhein

20 Prozent Zölle auf alle EU-Waren – US-Präsident Donald Trump setzt auf einen aggressiven Protektionismus und provoziert einen weltweiten Handelskrieg. „Die Folgen werden auch für die exportorientierten Betriebe in unserer Region schmerzhaft sein“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Salomon


Die USA sind der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt für Waren aus Baden-Württemberg. „Trumps protektionistische America-first-Politik stellt auch die exportorientierte Wirtschaft in unserer Region vor große Probleme“, sagt Salomon. Die 20 Prozent Einfuhrzölle auf EU-Produkte, die Trump angekündigt hat, werden deutsche Waren in den USA erheblich verteuern. In Deutschland produzierende Unternehmen sind unter diesen Bedingungen auf dem US-amerikanischen Markt kaum mehr konkurrenzfähig. „Das Ziel ist klar: Deutsche Arbeitsplätze sollen in die USA verlagert werden“, sagt Salomon.

Umso mehr sei die neue Bundesregierung gefordert, den Standort Deutschland wieder attraktiver zu machen. „Die Rahmenbedingungen müssen sich verbessern. Die Unternehmenssteuern und Sozialabgaben sind viel zu hoch. Dasselbe gilt für die Energiekosten. Von dem längst überfälligen Bürokratieabbau ganz zu schweigen“, sagt Salomon. „Nur wenn es die neue Bundesregierung schafft, wirksame Reformen umzusetzen, können wir Trumps aggressiver Handelspolitik Paroli bieten.“ Dieser Appell gelte erst recht in Richtung Europäische Union. Salomon: „Die beste Antwort auf Trumps Handelskrieg sind Wirtschaftsreformen.“

Im Februar hatte in einer IHK-Umfrage die Mehrzahl der befragten Unternehmen angegeben, die Drohungen aus dem Weißen Haus ernst zu nehmen. Konkrete Konsequenzen wollten die meisten vorerst aber noch keine ziehen. 80 Prozent der Befragten sahen in der Unvorhersehbarkeit von Trumps Entscheidungen ein Hauptproblem.

„Es ist traurig, aber wahr: Unter dem derzeitigen US-Präsidenten sind die USA kein verlässlicher Partner mehr“, sagt Salomon. Aber auf diese Unverlässlichkeit sei immerhin Verlass. Die Zeit des Lamentos sei vorbei, es müssten nun die richtigen geo- und wirtschaftspolitischen Konsequenzen gezogen werden. Aus Salomons Sicht lautet die wichtigste Lehre: „Europa muss zusammenrücken, der EU-Binnenmarkt gestärkt werden.“ Dazu bedürfe es einer starken deutsch-französischen Achse, von der insbesondere auch unsere Region profitieren würde. Von dem designierten Kanzler Friedrich Merz erhofft sich Salomon hier neue Impulse: „Wir müssen wieder mehr auf Frankreich zugehen als zuletzt.“

(Presseinfo: IHK Südlicher Oberrhein, 03.04.2025)


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