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25. Mar 2025 - 12:27 Uhr

Baukonjunktur: Im Januar 2025 leichte Erholung - Wohnungsbau weiter schwach - Bauwirtschaft Baden-Württemberg fordert tiefgreifende Strukturreformen für Infrastruktur

Foto: Bauwirtschaft Baden-Württemberg
Foto: Bauwirtschaft Baden-Württemberg

Die baden-württembergische Bauwirtschaft ist erstmals seit 2022 wieder mit einem leichten Umsatzplus in das neue Jahr gestartet: Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes erzielte die Branche im Januar über alle Bausparten hinweg ein reales Umsatzwachstum von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nominal lag der Zuwachs sogar bei 4,5 Prozent. Während der Wohnungsbau mit nominal -5,3 Prozent und der Wirtschaftshochbau mit -1,6 Prozent weiter rückläufig waren, erreichten der Wirtschaftstiefbau und der öffentliche Bau spürbare Umsatzzuwächse. „Die in den vergangenen Jahren im Rahmen der Energie- und Mobilitätswende angestoßenen Investitionen in das Schienennetz, in den ÖPNV und in Stromtrassen haben insbesondere im Wirtschaftstiefbau für eine relativ intakte Nachfrage gesorgt. Der Wohnungsbau bleibt dagegen unser Sorgenkind, obwohl sich der Negativtrend in dieser Sparte etwas abgeschwächt hat“, erklärt Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg.

Das vor wenigen Tagen beschlossene Sondervermögen für die Infrastruktur weckt Hoffnung auf eine weitere konjunkturelle Belebung im Wirtschaftstiefbau sowie im öffentlichen Bau. „Entscheidend für die Wirkung des Finanzpakets ist nun, dass rasch über die konkrete Mittelverwendung entschieden wird. Unabdingbar sind auch Strukturreformen zur Beschleunigung der viel zu aufwendigen und langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der überbordende Dschungel an Vorschriften und Normen, der die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur bremst, muss konsequent abgebaut werden. Außerdem gilt es, das Fachpersonal in den Bauverwaltungen bedarfsgerecht aufzustocken und die Digitalisierung der Baubehörden zügig voranzutreiben", verlangt Möller. „Nur so können wir sicherstellen, dass das 500-Milliarden-Sondervermögen auch den gewünschten Effekt hat, den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu machen.“

Im Wohnungsbau könnten sich die zuletzt aufgrund steigender Baugenehmigungszahlen etwas aufgehellten Perspektiven schon bald wieder eintrüben. Denn durch das Finanzpaket und die damit verbundene Staatsverschuldung drohen die Bauzinsen zu steigen. „Um die Wohnungsbaukrise zu überwinden, muss die Politik die Rahmenbedingungen umfassend verbessern. Entschlossenes Handeln ist dringend geboten“, fordert Thomas Möller.

(Presseinfo: Bauwirtschaft Baden-Württemberg, 25.03.2025)


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