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Ortenaukreis - Lahr

2. März: Jüdische Friedhöfe - Vortrag in Lahr über Begräbnisse, Beerdigungs- und Trauersitten im Judentum

2. März: Jüdische Friedhöfe - Vortrag in Lahr über Begräbnisse, Beerdigungs- und Trauersitten im Judentum.
Die letzte Bestattung auf dem jüdischen Friedhof Rheinau-Freistett fand 1939 statt.

Foto: Stadt Lahr - Gerd Hirschberg
2. März: Jüdische Friedhöfe - Vortrag in Lahr über Begräbnisse, Beerdigungs- und Trauersitten im Judentum.
Die letzte Bestattung auf dem jüdischen Friedhof Rheinau-Freistett fand 1939 statt.

Foto: Stadt Lahr - Gerd Hirschberg

Wie sind jüdische Friedhöfe gestaltet? Zum Vortrag laden die Volkshochschule (VHS) Lahr und die Regionalgruppe Geroldseckerland vom Historischen Verein Mittelbaden für Donnerstag, 2. März 2023, ab 19 Uhr in das Haus zum Pflug, Kaiserstraße 41 in Lahr, ein. Der Eintritt ist frei.

Lahrer Jüdinnen und Juden wurden nach den Pestpogromen im 14. Jahrhundert vertrieben und durften hier bis ins 19. Jahrhundert nicht mehr wohnen. Unter den Nazis wurden Juden knapp 100 Jahre später erneut aus Lahr wie aus ganz Deutschland vertrieben oder ermordet. In Lahr gab es keinen jüdischen Friedhof, sondern in Schmieheim.

Gerd Hirschberg gibt in seinem Vortrag einen kurzen Überblick zur jüdischen Geschichte in Deutschland und erklärt, was Judentum eigentlich bedeutet. Der Schwerpunkt liegt darauf, mit den religiösen Beerdigungs- und Trauersitten besser bekannt zu werden, die zum Teil auch ins Christentum übernommen wurden. Nach dieser Darstellung und einem Überblick über die unterschiedlichsten Judenfriedhöfe in Mitteleuropa stellt der Referent auch die verschiedenen Symbole auf jüdischen Grabsteinen vor und erläutert sie in ihrem religiösen und weltlichen Kontext.

Der Psychologe Gerd Hirschberg befasst sich seit Jahren intensiv mit der Geschichte der Rheinauer jüdischen Gemeinden. Er kam bereits zu Beginn der 1960er Jahre in Mannheim in Kontakt mit der dortigen Jüdischen Gemeinde. Im Rahmen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurden damals die antijüdischen Tendenzen vieler christlicher Texte korrigiert und die Partnerschaft mit Israel aufgebaut. Nach seinem Umzug nach Rheinau befasste er sich auch mit der Geschichte des zuvor „übersehenen“ dortigen jüdischen Verbandsfriedhofs. So erarbeitete er bis 2013 „Die jüdischen Gemeinden Neufreistett und Rheinbischofsheim – ein Erinnerungs- und Materialbuch“, in dem das Werden und Vergehen dieser Gemeinden dargestellt ist. Seither entstanden Vorträge zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Judaistik und Kirchengeschichte, jeweils unter Betonung der entsprechenden psychologischen Aspekte.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Volkshochschule Lahr: Website https://vhs.lahr.de, E-Mail vhslahr@lahr.de, Telefon 07821 / 918-0.


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